Welche Vorteile hat es, bei der Erschütterungsüberwachung mit Messpunkten zu arbeiten?

Die Erhebung akkurater Messdaten aus der Erschütterungsüberwachung ist für die Ausführung Ihres Projekts unerlässlich. Denn präzise Messdaten bilden die Grundlage dafür, dass Gebäude schadensfrei bleiben und gewährleisten, dass Menschen störungsfrei arbeiten und entspannen können. Daher liegt es in Ihrem eigenen Interesse, die Messdaten zur Analyse der Erschütterungen so transparent und einfach wie möglich vorliegen zu haben. Dies war ein entscheidendes Ziel für Omnidots; sich für die Referenzierung der Messpunkte statt für die Referenzierung des Messgeräts selbst zu entscheiden. Aber worin liegt der große Vorteil für Sie?

Was ist ein Messpunkt?

Ein Messpunkt bezieht sich auf einen physischen Ort, der für einen bestimmten Zeitraum gemessen wurde. Sie haben die Möglichkeit, den Sensor, das physikalische Messgerät, von einem bestimmten Messpunkt zu trennen, für den die Daten bereits in der Cloud gespeichert wurden. Dies ermöglicht Ihnen, das Messgerät bei einem neuen Projekt und für einen neuen Messpunkt einzusetzen. Auf der Online-Plattform Honeycomb können Sie jederzeit die Messdaten jedes Messpunkts und des dort eingesetzten Sensors einsehen.

Auswertung von Messpunkten vs. Messgeräten

Am Beispiel eines Kanalisationsprojekts an den Grachtenhäusern in Amsterdam erklärt Lourens Rozema (CTO von Omnidots) den Vorteil der Auswertung von Messpunkten anstelle des Messgeräts selbst. „Für ein groß angelegtes Kanalisationsprojekt an den Amsterdamer Grachten mussten Erschütterungsmessungen durchgeführt werden, um die großen monumentalen Stadthäuser Amsterdams zu schützen. Der Austausch der Kanalisation geschieht nicht auf einmal, sondern Stück für Stück. Die Erschütterungsmessungen werden an den Häusern durchgeführt, wo der Bagger gerade arbeitet. Dies ermöglicht Ihnen, die Sensoren zu bewegen und für jedes Haus in der Messplattform einen neuen Messpunkt anzulegen. Sie haben also für jedes Grachtenhaus einen Messpunkt in der Online-Plattform Honeycomb geschaffen, benötigen jedoch möglicherweise nur drei physische Messsensoren.“

Infografik Messpunkte

Voreingestellte einfache Messpunkte in Honeycomb

Die meisten Grachtenhäuser in Amsterdam sind ziemlich alt. Sie stammen aus dem Goldenen Zeitalter (17. Jahrhundert). Aufgrund des Zustands einiger Gebäude ist es erforderlich, eine benutzerdefinierte Messkonfiguration festzulegen. Mit der praktischen Funktionalität der Honeycomb-Plattform können Sie jedem Gebäude vorab einen eigenen Messpunkt geben. Auf diese Weise können Sie auch im Voraus die richtige Messkonfiguration für jedes Gebäude einstellen. Nach dem Verschieben des Vibrationssensors brauchen Sie nur noch die alte Messstelle zu trennen und dann mit der neuen Messstelle zu verbinden; Honeycomb stellt sicher, dass der SWARM (Vibrationssensor) die richtige Konfiguration verwendet.

Infografik Zeitleiste

Verknüpfung mehrerer Sensoren mit einem Messpunkt

Ein weiterer Vorteil von Omnidots, sich auf die Messpunkte und nicht auf das Messgerät selbst zu beziehen, zeigt sich, wenn der Sensor ausfallen sollte. In diesem Fall bleiben alle bereits gemessenen Daten in der Honeycomb-Plattform für diesen Messpunkt ganz einfach gespeichert. „Möglich ist dies, wenn beispielsweise ein LKW zu nah an den Sensor gefahren wird und den Sensor von der Wand stößt. Sie können den Sensor austauschen, aber der Messpunkt und alle gemessenen Daten bleiben erhalten. Dies ermöglicht Ihnen, mehrere Sensoren mit demselben Messpunkt zu verknüpfen“, fügt Lourens abschließend hinzu.

Infografik Lastwagen

Wie erstelle ich einen Messpunkt in der Online-Plattform Honeycomb?

In der Omnidots-Online-Plattform Honeycomb können Sie ganz einfach einen oder mehrere Messpunkte erstellen. Nachdem Sie die folgenden 4 einfachen Schritte ausgeführt haben, können Sie bereits loslegen.

  1. Gehen Sie zu Honeycomb und melden Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort an.
  2. Klicken Sie im Menü oben auf der Seite auf „Messpunkt“ und dann auf „SWARM-Messpunkt erstellen“.
  3. Wählen Sie einen Namen für Ihren Messpunkt und klicken Sie auf „Speichern“. Sie haben erfolgreich einen Messpunkt angelegt. Unsere Empfehlung: Wählen Sie immer einen Namen, mit dem Sie einen Messort einfach finden können. Zum Beispiel: „Universität Hauptgebäude 1“.
  4. Hinweis: Durch den Anschluss Ihres SWARM-Sensors an den Messpunkt weiß die Honeycomb-Plattform, welchen Typ Erschütterungsmessgerät Sie haben. Alle zugehörigen Optionen und Auswahlmöglichkeiten werden dann auf dieser Konfigurationsseite angeboten.
  5. Nach der Verknüpfung können Sie auf der Messpunktseite mit der Konfiguration fortfahren.

Wichtiger Hinweis: Es ist unmöglich, einen Sensor anzuschließen, der bereits mit einem anderen Messpunkt verbunden ist.

Möchten auch Sie sehen, wie Sie in Honeycomb Schritt für Schritt einen SWARM-Messpunkt erstellen? Sehen Sie sich das Anleitungsvideo.

Möchten Sie mehr über Omnidots-Produkte erfahren? Haben Sie Fragen zur korrekten Einstellung von Messpunkten? Wir freuen uns, mit Ihnen in Kontakt zu treten und Ihnen mehr darüber zu erzählen.

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